© KURIER/Martin Stachl

Chronik Wien
01/23/2021

Stundenlange Suche nach 13-Jährigem im Schilf

Bub lief Betreuerin davon. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften fand das Kind. Es gab eine schwierige Bergung.

Einsatzkräfte in Wien haben Freitagmittag stundenlang am Wienfluss in Penzing nach einem 13-Jährigen gesucht. Der Bursche, der aus gesundheitlichen Gründen mit einer Betreuerin unterwegs war, rannte plötzlich davon. Die Frau konnte das Kind nicht mehr finden und alarmierte die Polizei, berichtete ein Sprecher am Samstag.

Mehr als eine Stunde später wurde ein Passant auf den 13-Jährigen aufmerksam. Der Bursche stand auf der Höhe des Ferdinand-Wolf-Parks trotz winterlicher Temperaturen in einem Hochwasserbecken. Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte den Buben schließlich dort lokalisieren. Polizisten drangen durch das Schilf zu dem Kind vor, doch es wollte nicht mitkommen.

Sumpfiger Untergrund

Aufgrund des sumpfigen und eisigen Untergrundes war eine Rettung nicht möglich. Die Polizisten alarmierten weitere Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und der Wiener Feuerwehr. Schließlich gelang es der Seiltechnikeinsatzgruppe der Rettung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Buben zu bergen. Einsatzkräfte der Feuerwehr stiegen mit einer Hakenleiter zu dem 13-Jährigen, lagerten ihn auf eine Rettungswanne und brachten ihn mit einem Flaschenzug über die Drehleiter auf Straßenniveau in Sicherheit. Er wurde notfallmedizinisch versorgt und mit einer leichten Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 13-Jährige ist mittlerweile wieder zu Hause.

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