© APA/HERBERT PFARRHOFER

Chronik Wien
11/25/2020

Stadt Wien fordert, Schulen als Erste wieder hochzufahren

Erste gemeinsame Pressekonferenz von Neo-Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ)

von Anna-Maria Bauer

Noch im September hat der damalige Wiener Neos-Obmann Christoph Wiederkehr (dann Teil der Opposition) die Stadtregierung und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) für das Corona-Krisenmanagement scharf kritisiert. Chaotisch sei das Management, meinte Wiederkehr, schwere Versäumnisse gebe es.

Jeglicher Groll scheint nun vergessen. Sogar im Gleichschritt traten der neue Bildungsstadtrat Wiederkehr und der etablierte Gesundheitsstadtrat Hacker Mittwochmittag aus dem Wappensaal des Rathauses für ihre gemeinsame Pressekonferenz; Wiederkehrs erste in seiner neuen Funktion.

„Die Schulen müssen das erste sein, das wieder hochgefahren wird“, erklärten die Vertreter der rot-pinken Stadtregierung dann unisono ihre „komplett deckungsgleiche Meinung“. Zwei Stunden lang hatten sie sich zuvor mit Vertretern des Krisenstabs, der Bildungsdirektion, aber auch mit Direktoren, Eltern und Schülern zusammengesetzt.

Masken und Tests

Mit welchen Maßnahmen wird diese Forderung unterstützt? „Die gute Teststrategie der Stadt soll weiter intensiviert werden“, sagte Wiederkehr. Hacker werde dem Bund noch einmal anbieten, die Versorgung der Schulen mit Masken zu übernehmen: „Nachdem ich heute gehört habe, dass das nicht so funktioniert.“

Außerdem soll jede Schule mit einer administrativen Unterstützung ausgestattet werden. Und man will die Möglichkeit ausbauen, dass Schulen zusätzliche Räume anmieten können.

Letztendlich, ergänzte Hacker in Richtung Bund, bräuchte es vor allem eine klare politische Botschaft.

Dass Schulen ab dem 7. Dezember wieder hochgefahren werden sollen, gab Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Mittwoch im Ministerrat bekannt. In welcher Form genau, das sei noch unklar. 

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