Solarstrom: Neue Photovoltaik-Förderungen ab Mai
Die Stadt Wien will sich künftig auf jene Photovoltaik (PV)-Lösungen, die im urbanen Raum großes Potenzial haben, fokussieren. Dazu zählen etwa Fassadenanlagen, Verschattungsanlagen oder Anlagen auf Mehrgeschosswohnbauten.
Sie sind aber auch teurer in der Errichtung und aufwändiger in der Umsetzung. Sieben Millionen Euro stehen deshalb dafür bereit, laut der Stadt Wien wurde das Budget an die generellen Marktentwicklungen angepasst. Ab 1. Mai 2026 sollen die neuen Förderungen starten.
Die neuen Paneele sollen auf der Fassade oder bei Sanierungen und Neubauten sogar in der Fassade angebracht werden. Senkrechte Anlagen liefern vor allem am Vormittag und am Nachmittag Strom, also genau dann, wenn er häufig gebraucht wird. Damit ergänzen sie Dachanlagen, die vor allem rund um die Mittagszeit viel Strom erzeugen.
Neu gefördert werden auch PV-Verschattungsanlagen. Sie sollen auf öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Schulen oder öffentlich zugänglichen Dächern für neuen Aufenthaltsraum und Schatten sorgen.
Verlängerung bestehender Förderungen
Auch bestehende Förderungen, etwa wie PV-Anlagen auf mehrgeschossigen Bestandswohnbauten, sollen weiter verlängert werden. Die dabei verpflichtenden Absturzsicherungen gehören ebenso zu den förderfähigen Kosten. Auch der 1, 2, 3 Sonnengutschein, ein spezielles Beratungspaket für gemeinschaftliche PV-Anlagen auf mehrgeschossigen Wohnbauten, soll bleiben.
Außerdem möchte die Stadt Wien die unter dem Motto „Schatten spenden – Sonne nutzen“ PV-Anlagen als Überdachung von betrieblichen Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen weiterhin beibehalten und fördern.
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