Der "Rote Heinzi" in Aktenzeichen XY

© /Screenshot

Wien
12/02/2015

"Routineermittlungen" nach Tod von ehemaliger Wiener Rotlicht-Größe

Polizei wertet jetzt Spuren aus. Hinweise auf Fremdverschulden würden derzeit nicht vorliegen.

Nach dem Tod eines 76-jährigen ehemaligen Unterwelt-Zampanos führt die Wiener Polizei Routineermittlungen durch. Der Mann, wegen seiner prominenten Rotlicht-Vergangenheit als der "Rote Heinzi" bekannt gewesen, war vergangenen Sonntagabend durch einen Fenstersturz aus dem Leben geschieden.

"Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen aufgenommen, wie sie es auch bei jedem anderen ähnlich gelagerten Todesfall tut", sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl am Mittwoch auf APA-Anfrage. Angesichts des Vorlebens des Betroffenen und der Umstände sei eine polizeiliche Kommissionierung in so einem Fall "ein Routinevorgang". Hinweise auf Fremdverschulden würden nicht vorliegen.

Trotzdem würden jetzt Spuren ausgewertet und alle Gegebenheiten untersucht, "um alle Bedenken restlos auszuräumen".

Die Kronen Zeitung berichtete in ihrer Mittwoch-Ausgabe von Ermittlungen der Mordkommission und brachte angebliche "Ungereimtheiten" wie eine unversperrte Wohnungstür ins Spiel. Das Blatt führte aber auch an, dass die Familie des Verstorbenen von Depressionen wegen einer schweren Erkrankung spreche.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.