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Chronik Wien
10/01/2019

Rohrbruch: Rostiges Leitungswasser im südlichen Simmering

Ein Rohrbruch beim Alberner Hafen sorgt für braunes Wasser in etwa 1.000 Haushalten.

von Konstantin Auer

Beim Magistrat für das Wiener Wasser laufen die Telefonleitungen Dienstagvormittag heiß: In etwa 1000 Haushalten kommt seit 6.30 Uhr rostbraunes bis gelbliches Wasser aus den Leitungen. Schuld daran ist ein Rohrbruch unter der Zufahrtsstraße zum Alberner Hafen.

Betroffen sind Anrainer des südlichen Simmerings, in Kaiserebersdorf, zwischen der Simmeringer Hauptstraße, der Donau und Schwechat.

"Es kann sein, dass wegen Erschütterungen durch den Schwerverkehr die Betonrohre gebrochen sind", erklärt Franz Weyrer, Leiter der Wiener Rohrnetze. Durch das Gebrechen hätten sich Rostpartikel gelöst. Der Verkehr musste umgeleitet werden, die Leitungen werden durchgespült. Das sollte am Dienstagnachmittag erledigt sein. "Damit das Wasser wieder rein wird, müssen allerdings die Leitungen in den Häusern und Wohnungen aufgedreht werden", sagt Weyrer.

Keine Gesundheitsgefährdung

Bei einigen wenigen Haushalten musste das Wasser ganz abgedreht werden. Eine Gefahr für die Gesundheit bestünde laut Weyrer nicht. "Ich würde jetzt nur keine weiße Wäsche waschen", sagt er. Abkochen würde gegen Rost im Wasser auch nichts bringen.

Geschirrspüler wie auch Waschmaschinen sollten eine Wassermangelsicherung haben, so dass kein Schaden eintreten dürfte, hieß es. Trotzdem empfiehlt Wiener Wasser, vorsichtshalber solche Geräte auszuschalten oder erst gar nicht in Betrieb zu nehmen.

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