2,6 Millionen Euro für Mieterinnen und Mieter erkämpft
Mehr als 2,6 Millionen Euro hat die Mietervereinigung Wien im Jahr 2025 für Mieter erstritten, zog diese in einer Aussendung am Montag Bilanz. Das ist das Ergebnis von insgesamt mehr als 20.000 Beratungen, die Experten der Mietervereinigung Wien im Jahr 2025 in wohnrechtlichen Fragen durchgeführt hatten. Fast 10.000 davon erfolgten persönlich, der Rest telefonisch oder online.
„Viele Mieterinnen und Mieter wollten wissen, ob die konkrete Wertsicherungsklausel in ihrem Mietvertrag rechtlich zulässig ist“, erklärt Elke Hanel-Torsch, Vorsitzende der Mietervereinigung Wien. „Die lange und intensive rechtliche Diskussion zu diesem Thema hat viele Fragen aufgeworfen.“ Daneben blieben auch die „Klassiker“ stark nachgefragt: die Überprüfung der Miethöhe und der Betriebskosten.
Beratung zeigt Wirkung
Bei den meisten Problemen führt oft eine erste Intervention der Mietervereinigung zu einer Lösung. In anderen Fällen leiten Juristen der Mietvereinigung konkrete rechtliche Schritte für die Mieter ein. Rund ein Drittel der Verfahren 2025 betraf überhöhte Mieten oder Betriebskostenabrechnungen.
In 15 Prozent der Verfahren ging es um Erhaltungs- und Reparaturarbeiten, in acht Prozent der Fälle um Kautionen. Die restlichen Verfahren betrafen Themen wie Entschädigungs- oder Investitionsansprüche, Ablösen, Anerkennungen als Hauptmieter und Ähnliches. Externe Rechtsberatung ist nicht in der Statistik enthalten.
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