Praterstern: Der steinige Weg vom Schandfleck zur Wohlfühloase

Praterstern: Der steinige Weg vom Schandfleck zur Wohlfühloase
Die Umgestaltung des Platzes ist in den finalen Zügen – sauberer soll er werden, heller und auch sicherer. Aber nicht alle Maßnahmen werden gut aufgenommen

von M. S. Bachmayer (Text) und J. Christandl (Fotos)

Früher Eingang des kaiserlichen Jagdgebiets, dann Schandfleck Wiens – kaum ein Platz hat sich über die Jahrhunderte so sehr entwickelt wie der Praterstern. Und die Verwandlung schreitet nach wie vor voran. Derzeit wird der Platz umgebaut.

Die neuen Sitzgelegenheiten stehen (noch verpackt) schon dort – und haben in der vergangenen Woche bereits für Diskussionen gesorgt. Kritisiert wurden sie – unter anderem von der Caritas – als obdachlosenfeindlich, da man sich auf die runden Steine nicht hinlegen kann. Der KURIER berichtete.

Die Architekten verteidigen nun das Konzept. Ziel der Umbauten sei es, den oft bemängelten Platz zu einer Wohlfühloase zu verwandeln. Über 40 verschiedene Maßnahmen sollen laut den Architekten von Kenh dafür sorgen, dass sich die Bevölkerung dort sicherer fühlt und der Platz gar zu einer beliebten Begegnungszone wird.

Kommentare