Baugerüst in Wien eingestürzt: Ein Mann schwer verletzt
Eine verstaubte Gruppe an Arbeitern kommt aus dem Altbau am Alsergrund. Derzeit läuft dort ein Großeinsatz der Feuerwehr und der Polizei. Es hat sich ein gröberer Unfall auf einer Baustelle ereignet, wie die Feuerwehr berichtet.
Ein Großaufgebot von Rettung, Feuerwehr und Polizei ist vor Ort.
Bei Bauarbeiten in einem Innenhof eines Altbaus in Wien-Alsergrund hat es Probleme mit dem Gerüst gegeben. Laut Berufsfeuerwehr-Sprecher Martin Hofbauer wurde der Unfall gegen 14.30 Uhr gemeldet. Demnach kam es zum Einsturz von Gerüstteilen und einer Schalung, die im Zuge von Betonierungsarbeiten eingesetzt worden war.
Es wurde befürchtet, dass mehrere Arbeiter verschüttet worden sein könnten. Dies bestätigte sich aber nicht: Eine Gruppe an verstaubten Bauarbeitern konnte die Unfallstelle selbstständig verlassen. Ein 45-Jähriger aber wurde schwer verletzt: Er erlitt schwere Kopfverletzungen, Brüche an Armen und Beinen. Lebensgefährlich seien die Verletzungen aber nicht, heißt es. Er wird jetzt in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht, sagt der Sprecher der Berufsrettung. Der schwer verletzte Arbeiter lag den Angaben zufolge mehrere Minuten am Unfallort, ehe er geborgen werden konnte. Mehrere Verletzte soll es aber nicht geben: "Es wird bei der einen verletzten Person bleiben", sagt der Sprecher.
Gegen 16 Uhr war die Feuerwehr damit beschäftigt, Teile des Gerüsts abzutragen, da nicht klar war, ob es einsturzgefährdet ist, berichtet ein Feuerwehrsprecher. Das Gebäude sei aber sicher, heißt es.
Zur Abklärung der Situation wird eine Drohne genutzt.
Zur Abklärung der Situation vor Ort befindet sich auch eine Drohne in der Luft. Die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Berufsrettung und Polizei sind vor Ort. Außerdem zahlreiche Schaulustige, meist Schülerinnen und Schüler vom Lycée Français.
In den Bereichen Liechtensteinstraße/Thurngasse, Porzellangasse/Grünentorgasse sowie Bauernfeldplatz wurden Verkehrssperren eingerichtet. Die Polizei bittet auf X darum, den Platz zu meiden.
Der Artikel wird laufend ergänzt.
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