Nach Kritik: Demo für eine Reform in der MA 35 geplant

Nach Kritik: Demo für eine Reform in der MA 35 geplant
Die Wiener Magistratsabteilung für Zuwanderung und Staatsbürgerschaft steht seit Tagen unter Beschuss.

Die Magistratsabteilung für Zuwanderung und Staatsbürgerschaft  (MA  35) steht seit einigen Tagen in der Kritik. Ein Mitarbeiter brachte mit einer anonymen Aussage den Skandal ins Rollen, als er erklärte, dass man im Amt systematisch die Telefone nicht abhebe. Der Grund dafür sei Überlastung.  

Die Aktivistin Sigal Dvir organisiert darum bereits zum zweiten Mal eine Demo für eine Reform der MA 35. Diese ist am 11. September um 15 Uhr am Platz der Menschenrechte geplant. 

Austausch über Missstände in Facebook-Gruppe 

Dvir fordert eine Beantwortung von Anträgen innerhalb von drei Monaten. „Es gibt so viele Menschen, die arbeiten wollen, aber die 
MA 35 steht ihnen im Weg“, sagt die Unternehmerin. 

Auf Facebook gibt es eine private Gruppe mit fast 700 Mitgliedern, in der über die Missstände bei der MA 35 berichtet wird.

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