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Chronik Wien
05/02/2021

Was in Wien und Niederösterreich ab Montag wieder erlaubt ist

Handel, Museen, Freizeitbetriebe und körpernahe Dienstleister öffnen wieder ihre Tore. Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Wien fällt.

Wien und Niederösterreich beenden am Montag den harten Lockdown. Damit dürfen Geschäfte und körpernahe Dienstleister wieder aufsperren, so wie im Rest Österreichs. Auch Museen, Büchereien und Freizeitbetriebe wie Zoos öffnen. Die Sperre der Gastronomie und der Hotels bleibt aber, wie in ganz Österreich mit Ausnahme Vorarlbergs, zumindest bis zum 19. Mai aufrecht. Masken und Abstände bleiben in Innenräumen Pflicht.

Steigende Impfzahlen nähren die Hoffnung, dass es mit Lockdowns nun vorbei ist. Ganz ausgeschlossen ist eine neuerliche Geschäftsschließung aber nicht. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig erinnert daran, dass die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen immer noch über dem kritischen Wert ist, hält aber "umsichtige, intelligente und nachhaltige" Öffnungsschritte für verantwortbar.

Keine Testpflicht im Handel

Die Rückkehr zum Leben wie in Vor-Coronazeiten bricht damit aber noch nicht an. Im Handel gelten Maskenpflicht, Abstandsregeln und eine Mindestfläche von 20 Quadratmetern pro Person.

Bei den Dienstleistern ist ein negativer Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) oder ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder das Attest über eine in den letzten sechs Monaten durchgemachte Corona-Infektion Voraussetzung für einen Termin. Im Handel gilt keine Testpflicht.

Andrang bei körpernahen Dienstleistern erwartet 

Der Handel freut sich sehr darauf, das Geschäft wieder aufzunehmen und will "alles in seiner Macht Stehende tun, dass es das letzte Mal ist", wie es aus der Wirtschaftskammer Wien heißt. Alle Sicherheitsmaßnahmen würden jedenfalls eingehalten. Ohne die Branchen, die der Grundversorgung dienen und daher offen haben dürfen, beträgt das Umsatzminus im stationären Einzelhandel in Wien rund 15 Prozent. Die geschlossenen Einkaufstage in Wien und Niederösterreich summieren sich inzwischen laut Handelsverband auf 116 Tage.

Ein reges Geschäft erwarten auch die körpernahen Dienstleister von den Friseurinnen und Friseuren über Fußpflegerinnen und Fußpfleger, Kosmetikerinnen und Kosmetiker, Masseurinnen und Masseuren bis zu den Nagelstudios, Piercern, Tätowierern und Visagisten. Vor allem Stammkunden hätten bereits im Voraus Termine fixiert, denn: "Der Lockdown-Pelz muss weg, Nachfrage und Vorfreude auf einen modischen Frühjahrsschnitt sind groß", wie es Marcus Eisinger, Innungsmeister der Friseure, diese Woche formulierte.

Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen fällt 

Die FFP2-Maskenpflicht, die an einigen öffentlichen Plätzen in Wien verhängt worden war, wird am Montag ebenfalls aufgehoben.

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