Kriminalisten-Legende Maximilian Edelbacher gestorben

Der ehemaliger Leiter des Wiener Sicherheitsbüros wurde 81 Jahre alt. Er ist Autor zahlreicher Bücher, in seine Amtszeit fallen spektakuläre Fälle, wie etwa Jack Unterweger.
Max Edelbacher

Über ihn lässt sich mit Fug und Recht sagen, dass er eine wahre Kriminalistenlegende war: Max Edelbacher, ehemaliger Leiter des Sicherheitsbüros - dem Vorläufer des heutigen Landeskriminalamts, ist tot. Edelbacher starb am vergangenen Wochenende 81-jährig nach längerer schwerer Krankheit. Das bestätigte die Vereinigung Kriminaldienst Österreich (VKÖ) am Donnerstag der APA. Edelbacher war bis 2006 im Polizeidienst und Autor zahlreicher Bücher sowie anderer Publikationen.

1968 schloss Edelbacher sein Jusstudium an der Universität Wien ab, absolvierte die Gerichtspraxis und das Bundesheer und trat zunächst in die Länderbank (die später in der Bank Austria aufging, Anm.) ein. 1972 wechselte er in die Bundespolizeidirektion Wien, wo er vier Jahre später in das Sicherheitsbüro kam. 1988 wurde er dessen Leiter. In die Amtszeit des "Edelmax" - so sein Spitzname - fallen zahlreiche spektakuläre Fälle der österreichischen Kriminalgeschichte: die "Mordschwestern von Lainz", der Fall des Serienmörders Jack Unterweger oder die sogenannten Favoritner Mädchenmorde an Alexandra Schriefl, Christina Beranek und Nicole Strau.

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