Jugendlicher Raubverdächtiger am Hauptbahnhof festgenommen

Ein 16-jähriger irakischer Jugendlicher wurde nach einem Raub am Wiener Hauptbahnhof festgenommen und bedrohte sein Opfer per Textnachricht.
ÖBB-Logo beim Hauptbahnhof in Wien

Das Landeskriminalamt Wien hat einen Raubfall vom 7. März 2026 am Wiener Hauptbahnhof aufgeklärt. Ein 16-jähriger irakischer Staatsangehöriger steht unter Verdacht, einen gleichaltrigen Bekannten auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Wien-Favoriten überfallen zu haben. Der Tatverdächtige soll sein Opfer gewürgt, nach Bargeld durchsucht und schließlich einen geringen Euro-Betrag entwendet haben.

Drohungen per Textnachrichten

Nach dem mutmaßlichen Überfall soll der Verdächtige sein Opfer weiter unter Druck gesetzt haben. Laut Ermittlern erhielt der Geschädigte mehrere Textnachrichten, in denen der mutmaßliche Täter unter Androhung weiterer Gewalt zusätzliches Bargeld forderte. Der bedrohte Jugendliche wandte sich daraufhin an die Polizei, woraufhin das Landeskriminalamt die Ermittlungen aufnahm.

Verdächtiger bereits in Haft

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige bereits in einer Justizanstalt untergebracht ist. Der 16-Jährige war im Zusammenhang mit einem Einbruchsdiebstahl in ein Geschäftslokal am 25. März 2026 vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt worden. Der Jugendliche wird nun in beiden Fällen als Beschuldigter geführt. Die Untersuchungen zu den Vorfällen dauern weiter an.

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