Chronik | Wien
09.08.2018

Hitzewelle: Stadt Wien verhängt Grillverbot

Gilt bis auf weiteres für alle öffentlichen Grillplätze. Die Hitze in Österreich legt am Freitag eine kurze Pause ein.

Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat die Stadt Wien am Donnerstag ein Grillverbot für alle öffentlichen Grillplätze verhängt. Dieses gilt ab sofort und bis auf weiteres, teilte die MA 49 per Aussendung mit. Konkret ist "das Rauchen, das Hantieren mit offenem Feuer und Licht sowie jegliches Feuerentzünden im Wald und dessen Gefährdungsbereich im Gebiet der Stadt Wien" untersagt.

Die Einhaltung des Verbots wird von der Behörde kontrolliert. Das Grillen in privaten Gärten außerhalb des Gefährdungsbereiches des Waldes ist weiterhin gestattet. Man mahne aber zu besonderer Vorsicht, hieß es.

Verschnaufpause am Freitag, danach wieder heiß - und gewittrig

Eine Unterbrechung der extremen Hitze wird es an den kommenden zwei Tagen geben. Eine Kaltfront bringt von Westen nach Osten Abkühlung nach Österreich. Danach stellt sich abermals sommerliches Wetter ein, wie aus der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hervorgeht.

Am Freitag zieht eine Kaltfront von Westen her über Österreich. Während es von Vorarlberg bis Salzburg bereits am Vormittag aus dichten Wolken verbreitet Regenschauer gibt, scheint weiter im Osten und Südosten zunächst noch einmal die Sonne. Nach und nach breiten sich die Gewitter jedoch auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es in Kärnten, im Grazer Becken und am Alpenostrand. Hier fallen die Gewitter auch kräftig aus. Der Wind dreht mit der Störung auf West bis Nordwest und frischt vor allem in den nördlichen und östlichen Landesteilen vorübergehend mäßig bis lebhaft auf. Die Temperaturen erreichen in der Früh 16 bis 25 Grad, tagsüber 18 bis 33 Grad.

Am Samstag zieht die wetterbestimmende Kaltfront im Laufe des Vormittags endgültig nach Osten ab. Im Vorfeld kann es mit ihr jedoch vor allem im Bereich der Zentralalpen und am Alpenostrand noch örtlich leicht regnen. Mit dem Abzug werden schließlich die Wolken weniger und von Westen her setzt sich immer öfters sonniges Wetter durch. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Von 14 bis 19 Grad in der Früh steigen die Temperaturen bis zum Nachmittag auf 20 bis 30 Grad.

Der Sonntag bringt nach dem Störungsabzug stabiles Hochdruckwetter und im Ostalpenraum viel Sonnenschein. Gebietsweise zeigt sich der Himmel wolkenlos oder nur gering bewölkt mit wenigen flachen Quellwolken. Im Norden und Osten ziehen hohe, dünne Wolkenfelder durch. Zumeist ist es schwach windig. Die Frühtemperaturen reichen von 13 bis 17 Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 26 und 32 Grad.