Chronik | Wien
28.06.2018

Hietzing: Entdeckungsreise in den Lainzer Tiergarten

© Bild: Kurier/Gerhard Deutsch

Wildschweine kennenlernen, Fledermäuse bestaunen und Sisis Traumschloss besuchen.

Mit seinen fast 2500 Hektar ist der Lainzer Tiergarten die grüne Lunge von Hietzing. Fast eine halbe Million Menschen besuchen jedes Jahr das Naturschutzgebiet im Westen der Stadt, was angesichts der vielfältigen Freizeitangebote für die ganze Familie wenig überrascht.

Vor allem Spaziergänger und Jogger schätzen das weitläufige Wegenetz. Unterwegs können sie immer wieder Wildtieren begegnen. Etwa Hirschen und Mufflons, aber auch Wildschweinen.

Die Fledermäuse im Lainzer Tiergarten kann man bei Abendführungen näher kennenlernen. Der Weg führt dabei über die Stockwiese zum Grünauer Teich. Dort werden mittels Ultraschalldetektoren die nachtaktiven Tiere aufgespürt. Mit etwas Glück lässt sich der „Große Abendsegler“ beobachten, der als typischer Baumbewohner in alten Spechthöhlen und Nistkästen lebt. Die zweieinhalbstündige Führung kostet zehn Euro (Erwachsene) bzw. fünf Euro (Kinder von sechs bis 15 Jahren).

Geführte Touren gibt es auch zum Johannser Kogel, der normalerweise für Besucher gesperrt ist. Mit seinem 400 Jahre alten Eichenwald ist er ein einzigartiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Teilnehmer lernen die Dynamik eines sich selbst überlassenen Waldes kennen – vom lebenden Baum bis hin zu den Zersetzungsprozessen durch Käfer und Pilze beim Totholz.

Nähere Infos, Termine und Anmeldung unter  01 / 4000 49200 oder www.lainzer-tiergarten.at.

Hermesvilla

Ein kulturell-kulinarisches Kontrastprogramm bietet die Hermesvilla. Über die wechselvolle Geschichte des Hauses informiert die Ausstellung „Sisis Schloss der Träume – Die Hermesvilla und ihre Geschichte“.

Regionale und saisonale Schmankerln gibt es im Restaurant Hermes. Hier kann man sich auch einen Picknick-Korb abholen. Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es ein Candlelight-Dinner.