© Kurier / Gerhard Deutsch

Chronik Wien
10/28/2021

Häusliche Gewalt: 55-Jähriger soll Ehefrau gewürgt haben

Das Opfer rief die Polizei. Gegen den Mann wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

Eine 60-Jährige aus dem dritten Bezirk verständigte am Mittwochnachmittag wegen häuslicher Gewalt die Polizei. Sie gab an, dass sie mit ihrem 56-jährigen Ehemann große Probleme habe. Der Mann soll sie nach einer Auseinandersetzung bis zum Bewusstseinsverlust gewürgt haben.

Schon Tage zuvor habe ihr der Mann einen Polster ins Gesicht gedrückt, bis sie ihr Bewusstsein verlor, gab sie an. Sie habe damals nicht den Mut gehabt, die Polizei zu rufen. 

Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete die sofortige Vernehmung des mutmaßlichen Täters an. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

Hilfe für Betroffene

Von Gewalt betroffene Frauen- und Mädchen können sich an das Netzwerk österreichischer Frauen und Mädchenberatungsstellen wenden: http://netzwerk-frauenberatung.at/index.php/standorte. Außerdem ist der Polizei-Notruf 133 jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

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