Weil er keine Drogen kaufen wollte: Mann bei U-Bahn-Station überfallen

Die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße in Wien an einem trüben Tag.
Ein Wiener ist Sonntagabend bei der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße von zwei Männern überfallen worden.

Ein Duo sprach den 46-Jährigen zunächst an und bot ihm Suchtmittel zum Kauf an. Als er ablehnte, schlugen sie ihn nieder. Dem 46-Jährigen gelang es noch laut Polizei, in die U6-Stationshalle Gumpendorfer Straße zu flüchten. Dort holten ihn die Angreifer jedoch ein, schlugen ihn erneut zu Boden und raubten seine Brieftasche und sein Handy. Anschließend flüchteten die Täter.

Als der Mann die Polizei alarmierte und gerade mit den Beamten des Stadtpolizeikommandos Margareten über die Geschehnisse sprach, tauchte einer der mutmaßlichen Täter vor einem nahe gelegenen Lokal auf.

Opfer erlitt durch Überfall leichte Verletzungen

Der 26-Jährige - seine Staatsangehörigkeit ist ungeklärt - war durch Suchtmittel beeinträchtigt. Er wurde festgenommen. Das Opfer erlitt durch den Vorfall leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine Versorgung durch den Rettungsdienst ab.

Im Zuge der Amtshandlung kamen Mitarbeiter des Restaurants auf die Polizisten zu und teilten diesen mit, dass der Festgenommene kurz zuvor versucht habe, ein Messer aus dem Lokal zu stehlen. 

Der 26-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raubes sowie des versuchten Diebstahls angezeigt. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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