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8.000 Euro Mindestgehalt: Erzdiözese sucht neuen Gründwidl-Sprecher

Pressesprecher Michael Prüller geht in Pension. Der Posten ist ausgeschrieben - und die Nachfrage groß.
Michael Prüller

Derzeit laufen Gespräche über ein Ende von Dompfarrer Toni Fabers Zeit im Stephansdom. Faber wird im März nächsten Jahres 65 Jahre alt. Deshalbwerden jetzt Gespräche über seine  Pensionierung geführt. Wann diese erfolgen wird, steht jedoch noch nicht fest. 

Anders ist das bei Michael Prüller. Der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, der zum Teil noch in die Gespräche über eine mögliche Pensionierung von Faber involviert ist, steht selbst kurz davor in Pension zu gehen.

„Ich bin im Mai 65 geworden und könnte Ende des Monats gehen“, bestätigt er, um allerdings anzufügen: „So schnell wird es nicht gehen.“ 

Das hänge nämlich vor allem davon ab, wie schnell seine Nachfolge geregelt werden könne. Seit 2011 ist der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Presse mittlerweile Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Erzdiözese.

Pressesprecher gesucht

Die Stelle als Pressesprecher der Erzdiözese Wien wurde öffentlich ausgeschrieben – und sie ist gut dotiert: 8.000 Euro Mindestgehalt waren in der Ausschreibung angeführt. Aber nicht nur das dürfte der Grund gewesen sein, dass es zahlreiche Bewerbungen für die Nachfolge von Prüller gegeben hat, wie dieser gegenüber dem KURIER erklärt: „Ich führe das darauf zurück, dass wir mit Josef Grünwidl einen großen Sympathieträger als Erzbischof haben, für den viele gerne arbeiten möchten und der auf hohes Interesse in der Öffentlichkeit stößt.“

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