Chronik | Wien
30.05.2018

Größtes Wiener Laufhaus wurde eröffnet

Dem Rotlicht-Etablissement in Wien-Landstraße wurde die polizeiliche Genehmigung erteilt.

Im März sorgten die Pläne für Wiens größtes Laufhaus im dritten Bezirk für Aufsehen. Aus der angepeilten Eröffnung Anfang April wurde nichts, da die polizeiliche Genehmigung noch ausstand. Bis jetzt. Denn seit Mittwochmittag läuft der Betrieb im Rotlicht-Etablissement auf Hochtouren.

„Die Behörde war sehr genau und vorsichtig, hat die Auflagen, auch unter dem medialen Druck, geändert“, sagt der Betreiber zum KURIER. Besserer Brandschutz sowie mehr Sicherheit waren hier das Hauptaugenmerk.

Security unterwegs

„Sechs Securitys sind vor Ort und schauen, dass unter anderem die Hausordnung eingehalten wird“, sagt er. Mit dem anliegendem Kindergarten sei es bis jetzt zu keiner Aussprache gekommen. Dieser hatte sich vehement gegen das Laufhaus ausgesprochen. „Wir hatten mit einigen Müttern Kontakt. Mittlerweile haben wir sie überzeugt, dass es keine Gefahr darstellt. Es gibt ja auch vor unserem Haus keine Anbahnungen“, heißt es.

In der Zollgasse 3 sollen auf insgesamt 35 Zimmern Männer „verwöhnt“ werden. Das Projekt kostete insgesamt 5,7 Millionen Euro. Die Liegenschaft wird ohne Nebenkosten mit 3,5 Millionen und der Umbau mit satten zwei Millionen Euro beziffert. „Das ist ein Bereich, wie bei einem Vierstern-Hotel“, meint der Betreiber.