Gar nicht leiwand: Der superteure „Energiering“ ums Krankenhaus Nord
Und wieder ein Bezirk „erledigt“. Clemens Ettenauer und Steveland Rosskastanie, der nur unter diesem Künstlernamen agiert, haben sich - bei Toast Hawaii und Cordon Bleu, wie sie selbst erzählen - in den vergangenen Wochen all die Fragen gestellt, die Floridsdorf ausmachen. Wie sieht ein Floridsdorfer Frühstück aus? Was sind die teuersten Ringe im 21. Bezirk? Und warum ist die Donauinsel eigentlich so kultig?
5. Ausgabe für Wien
Die Antworten finden sich in der 5. Ausgabe von „Wiener Bezirke in leiwanden Grafiken“. Für den Kalender „Floridsdorf in leiwanden Grafiken“ wurden die Antworten gewohnt unterhaltsam, hintergründig und mit einer großen Portion Wiener Schmäh grafisch aufbereitet - herausgekommen sind dabei elf Torten- und ein Balkendiagramm.
Selbstredend, dass der „Energiering“ um das Krankenhaus Nord als teuerster Ring des Bezirks Eingang in den Kalender gefunden hat. Ebenso, dass man das „echte Wien“ eher in der Straßenbahnlinie 27 nach Aspern findet als am Ring.
Es ist der 5. Kalender aus der Reihe „Wiener Bezirke in leiwanden Grafiken“. Zuvor sind bereits Döbling, Ottakring, Favoriten und Hernals erschienen.
Seit 2014 setzt sich Ettenauer mit kuriosen und kreativen Themen rund um Wien – und darüber hinaus – auseinander, die in diesem Zusammenhang erstellten Bücher sind längst ausverkauft.
Begonnen hat Ettenauer mit Döbling, wo er zuvor eine Buchhandlung betrieben hat. Zuletzt erschien der Kalender über Hernals unter dem Motto „Heanois is ois!“ Aber Ettenauer beschäftigt sich nicht nur mit den Wiener Bezirken. Auch zu anderen Themen gibt es einen „Kalender in leiwanden Grafiken“, etwa zur Katze.
Wie viel Platz eine Katze einnimmt.
Aber Ettenauer beschränkt sich nicht nur auf Wien. Auch über Salzburg haben sich er und sein Kollege Gedanken gemacht.
Wo es in Salzburg die "echten" Mozartkugeln gibt.
„Die berüchtigten leiwanden Grafiken schrecken auch vor der Heimat der Festspiele nicht zurück“, sagt Ettenauer und verspricht „eine augenzwinkernde Hommage, aufschlussreich für Touristinnen und Touristen, Ansässige und jene, die es werden wollen“.
Und so gibt es die Antworten auf die Fragen, worauf man in Salzburg besonders stolz ist oder die originalen Mozartkugeln findet.
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