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Raub in Floridsdorf: Jugendliche bedrohten 17-Jährigen mit Machete

Ein 15- und 17-Jähriger sollen ihr Opfer in Floridsdorf ausgeraubt und verletzt haben. Sie wurden festgenommen.
Polizistin vor Polizeiauto mit Blaulicht.

Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige eines schweren Raubüberfalls in Floridsdorf ausforschen. In der Nacht des 7. Mai sollen sie ihr 17-jähriges Opfer am Kinzerplatz ausgeraubt und verletzt haben.

Laut Polizei haben die beiden Jugendlichen, ein 15-jähriger Iraker und ein 17-jähriger Österreicher, ihr Opfer gegen 23:30 Uhr am Bahnhof Floridsdorf in ein Gespräch verwickelt. Anschließend sollen sie den 17-Jährigen zu einem nahegelegenen Skaterpark gedrängt haben. Dort sollen sie die Herausgabe von Wertgegenständen gefordert und dem Opfer gedroht haben, es "mit einer Machete abzustechen". 

Der 17-Jährige übergab daraufhin Bargeld im unteren bis mittleren dreistelligen Eurobereich sowie ein Paar Kopfhörer. Als er sich jedoch weigerte, auch sein Mobiltelefon herauszugeben, sollen ihm die beiden Tatverdächtigen ins Gesicht geschlagen haben und ihn dabei verletzt haben.

Festnahmen nach wochenlangen Ermittlungen

Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, übernahm die Ermittlungen und konnte die beiden Tatverdächtigen schließlich im Zeitraum festnehmen. Der 15-Jährige verweigerte die Aussage, der 17-Jährige zeigte sich nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden beide in eine Justizanstalt gebracht.

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