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Chronik Wien
09/28/2020

Floridsdorf: Ein Wohnzimmer für ein ganzes Grätzel

Das neu eröffnete WienZimmer im Karl-Seitz-Hof soll das soziale Miteinander stärken von den Anrainern selbst gestaltet werden.

Von Niklas Varga

Wien hat jetzt sein erstes WienZimmer. Und zwar im Karl-Seitz-Hof im 21. Bezirk. In der ehemaligen Tanzschule soll künftig die Nachbarschaft auf 766 Quadratmetern zusammenkommen.

Das WienZimmer ist ein Pilotprojekt für eine bessere Vernetzung innerhalb der Nachbarschaft. Und es liegt an den Anrainerinnen und Anrainern, wie sie es gestalten. Das ist Teil des Konzepts.

„WienZimmer ist, was die Grätzelbewohnerinnen und -bewohner gemeinsam mit dem Projektteam daraus machen“, erklärt Anita Bauer, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien, der mit der Umsetzung betraut ist.

Gemeinsames Garteln und Musizieren

Nur das Ziel ist eindeutig klar: Durch das WienZimmer soll das soziale Miteinander im Viertel gestärkt werden. Ob die Grätzelbewohnerinnen und -bewohner dort künftig eine Do-It-Yourself-Werkstatt einrichten gemeinsame Musikabende veranstalten, liegt an ihnen. 

Jedenfalls soll es aber die Möglichkeit geben, sich bei den Experten des FSW beraten zu lassen. Ansprechpartner der Schuldnerberatung werden dort sein, ebenso kann man sich über Pflege- und Betreuungsangebote informieren.

Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) lobte das neue Projekt:  "Mit dem WienZimmer schaffen wir ein erweitertes Wohnzimmer für die Anrainerinnen und Anrainer. Das wird ein Ort der Begegnung und zum Wohlfühlen."

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) freut sich, dass das erste WienZimmer in Floridsdorf entsteht. "Es wird Gemeinwesen und Zusammenhalt im Karl-Seitz-Hof stärken. Das freue ihn besonders. 

Die Wahl ist nicht zufällig auf den Karl-Seitz-Hof gefallen, dem Projekt ging eine ausführliche Sozialraumanalyse voraus. Die Nachfrage nach sozialen Projekten war in dem Viertel besonders groß.

Und bei Problemen wie Einsamkeit, Armut oder Benachteiligung sollen Projekte wie das WienZimmer Abhilfe schaffen.

Vor Ort wird es zwei oder drei Ansprechpartner geben, außerdem werden Menschen mit psychischen Erkrankungen beim sogenannten KOMM Café beim Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützt.

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