Krieau-Feuer: Ermittler bestätigen Brandstiftung durch 32-Jährigen

Ein 32-Jähriger wurde als Tatverdächtiger ausgeforscht, die Motive sind noch unklar.
Wiener Trabrennbahn Krieau

Ein in der Vorwoche entstandenes Feuer in den Stallungen des Trabrennvereins Krieau in Wien-Leopoldstadt war Brandstiftung. Laut Polizeisprecherin Anna Gutt kam es in den frühen Morgenstunden des 21. April in den teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden zu dem Brand. 

Die Berufsfeuerwehr löschte die Flammen und brachte sechs unmittelbar gefährdete Pferde in Sicherheit. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden, es entstand erheblicher Sachschaden an den Gebäuden.

Heuballen angezündet

Langwierige Ermittlungen der Brandgruppe des Landeskriminalamtes ergaben nun, dass es sich um Brandstiftung handelte. Nur eine Woche zuvor, am 14. April, kam es in einem am Gelände abgestellten Container zu einem weiteren Feuer. Als Verdächtiger wurde ein 32-jähriger afghanischer Staatsbürger ausgeforscht. 

Der obdachlose Mann soll sich einige Zeit in einem leeren Pferdeanhänger in der Nähe einquartiert haben. Die Feuer legte er, indem er Heuballen anzündete. Zu seinen Motiven äußerte sich der Mann bisher nicht.

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