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Chronik Wien
11/25/2021

Ex-Freund soll schwangere Wienerin gewürgt und geschlagen haben

Die junge Frau konnte sich im WC einschließen und die Polizei alarmieren. Gegen den Mann bestand ein gültiges Einreiseverbot.

Am Mittwochmittag soll eine 21-jährige schwangere Frau ihren sechs Jahre älteren Ex-Freund in ihre Döblinger Wohnung gelassen haben. Dort soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bei der der Tschetschene sie gewürgt, getreten und geschlagen haben dürfte.

Die junge Frau soll sich gewehrt und anschließend in der Toilette eingesperrt haben, von wo aus sie die Polizei verständigte. Bis die Polizei vor Ort eintraf, soll der Ex-Freund versucht haben, die WC-Türe aufzubrechen.

Tatverdächtiger hatte Einreiseverbot

Als die Einsatzkräfte im Stiegenhaus waren, rannte die Frau aus der Wohnung und brachte sich hinter den Beamten in Schutz. Der 27-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber den Polizisten und hat sie auch geschlagen. Danach konnte er durch mehrere Gassen flüchten, wurde aber eine kurze Zeit später von den Polizisten überwältigt und festgenommen.

Die Frau wurde von der Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Die zwei attackierten Polizisten erlitten mehrere Prellungen. 

Gegen den 27-jährigen Tatverdächtigen bestand ein gültiges Einreiseverbot, womit er sich unrechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat.

Hilfe für Betroffene

Von Gewalt betroffene Frauen- und Mädchen können sich an das Netzwerk österreichischer Frauen und Mädchenberatungsstellen wenden: http://netzwerk-frauenberatung.at/index.php/standorte. Außerdem ist der Polizei-Notruf 133 jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

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