Car driving fast

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Chronik Wien
06/19/2020

Drogenlenker ohne Schein raste Polizei davon und gefährdete Passanten

Trotz eines Waffenverbots hatte er einen Elektroschocker und eine Schreckschusspistole im Auto.

Ein 25 Jahre alter Drogenlenker hat sich am Donnerstagvormittag in Wien-Ottakring einer Polizeianhaltung entzogen, ist davongerast und hat dabei mehrere Passanten und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Gestoppt wurde er schließlich durch einen Wagen der Müllabfuhr. Der Führerschein war dem Mann bereits entzogen worden, trotz Waffenverbots hatte er mehrere Utensilien im Fahrzeug.

Der Serbe fuhr gegen 8.30 Uhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Koppstraße stadtauswärts. Eine Polizeistreife forderte ihn mittels Blaulicht und Folgetonhorn zum Anhalten auf, stattdessen raste der Mann davon. Passanten am Schutzweg mussten ihm ebenso wie andere Fahrzeuglenker ausweichen. In Penzing war die Flucht zu Ende - "ein Fahrzeug der MA 48 versperrte dem 25-Jährigen den Weg", berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich.

Alkomattest verweigert

Bei der Überprüfung kam heraus, dass dem Lenker der Führerschein bereits entzogen worden war. Eine amtsärztliche Untersuchung wegen des Verdachts der Suchtmittelbeeinträchtigung verweigerte der Mann. Dies wird rechtlich der Verweigerung des Alkomattests gleichgestellt und es gelten die Rechtsfolgen von über 1,6 Promille.

Gegen den Serben bestand außerdem ein aufrechtes Waffenverbot. Im Fahrzeug hatte er einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und eine Schreckschusspistole. Die Waffen wurden sichergestellt, der Mann mehrfach angezeigt.

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