Wohin mit dem Christbaum nach den Feiertagen?

Zwei ausgediente Weihnachtsbäume stehen neben einer Bank auf einem gepflasterten Platz mit einem Hinweisschild.
Aus alten Christbäumen wird saubere Energie – und sogar Ziegenfutter: Wien startet die jährliche Sammelaktion.

Nach den Feiertagen beginnt in Wien wieder die umweltfreundliche Christbaumsammlung. Bis 17. Jänner stehen dafür 609 Sammelstellen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Sie sind rund um die Uhr geöffnet und durch Schilder mit der Aufschrift „Christbaum-Sammelstelle“ gekennzeichnet.

Auch auf allen Mistplätzen der MA 48 können Bäume ganzjährig abgegeben werden. Wichtig: Christbaumschmuck, Lametta und Haken müssen vorher entfernt werden, damit die Bäume weiterverwertet werden können.

Die Standorte lassen sich bequem im Wiener Stadtplan oder in der 48er-App mit integriertem Routenplaner finden. Für Fragen steht das Misttelefon (01/546 48) zur Verfügung - oder unter diesem Link der Stadt Wien.

Jährlich werden rund 175.000 Christbäume entsorgt – das entspricht etwa 772 Tonnen Holz. Die MA 48 nutzt sie zur klimaneutralen Energiegewinnung: Aus den Bäumen werden Strom und Fernwärme produziert, genug für einen Monat, um 1.200 Haushalte mit Strom und 2.200 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

Ein Teil der Bäume landet zudem als Futter für Ziegen auf der Deponie Rautenweg. So sorgt die Stadt Wien dafür, dass auch nach dem Fest kein Baum umsonst gewachsen ist.

Kommentare