Autolenker mit 3,8 Promille wurde bei Kontrolle in Wien bewusstlos

Mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Bei Schwerpunktkontrollen gab es insgesamt mehr als 170 Anzeigen und zehn Kennzeichenabnahmen.
Polizist vor einem Polizeiauto

Ein Autolenker ist bei einer Schwerpunktkontrolle in Wien mit einem Blutalkoholgehalt von 3,8 Promille erwischt worden. Der 66-Jährige verlor nach der Anhaltung durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling das Bewusstsein, teilte die Polizei am Freitag mit. 

Die Schwerpunktaktion im Wiener Stadtgebiet hatte von Mittwochfrüh bis Donnerstagfrüh stattgefunden. Insgesamt wurden bei den Kontrollen 170 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz sowie mehrere weitere Anzeigen erstattet.

Der 66-jährige Alkolenker, der bei der Überprüfung das Bewusstsein verlor, musste von Einsatzkräften der Wiener Berufsrettung in ein Krankenhaus gebracht werden, erläuterte Polizeisprecher Markus Dittrich. 

Zehn Kennzeichen abgenommen

Im Rahmen der anderen Kontrollen bei dem Schwerpunkt stellten die Beamten mehrere verkehrsgefährdende Mängel fest. Unter anderem wurde ein Fahrzeug angehalten, bei dem sämtliche Anbauteile nicht genehmigt waren und sowohl Vorder- als auch Hinterräder an den Radkästen streiften. Ein weiteres Auto hatte eine gebrochene Schraubenfeder an der Vorderachse, wodurch der Verlust von Metallteilen drohte. Der 42-jährige Lenker wurde mehrfach angezeigt.

Aufgrund von Gefahr im Verzug wurden bei dem Schwerpunkt insgesamt zehn Kennzeichen samt Zulassungsschein vorläufig abgenommen. Die Polizei betonte, mit solchen Kontrollen mit der Landesfahrzeugprüfstelle gezielt Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu setzen.

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