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© APA/AFP/dpa/NICOLAS ARMER

Deutschland
10/21/2016

"Reichsbürger" verletzte Polizisten in Sachsen-Anhalt

Der 43-Jährige habe sich trotz Aufforderung eines Mitarbeiters geweigert, ein Bürgercenter der Stadt Salzwedel zu verlassen.

Ein "Reichsbürger" hat am Donnerstag in Sachsen-Anhalt Polizisten angegriffen und einen von ihnen verletzt. Der 43-Jährige habe sich trotz Aufforderung eines Mitarbeiters geweigert, ein Bürgercenter der Stadt Salzwedel zu verlassen, wie die Polizei mitteilte.

Als die alarmierten Beamten eintrafen, habe der Mann unvermittelt auf sie eingeschlagen und sie dabei als Nazis beschimpft. Auch die 34-jährige Frau des "Reichsbürgers" habe die Polizisten attackiert. Gegen das Paar wurde schließlich ein Platzverweis ausgesprochen.

Polizist von "Reichsbürger" niedergeschossen

Am Donnerstagmorgen war ein 32-jähriger Polizist gestorben, der bei einer Razzia in Bayern von einem Anhänger der "Reichsbürger"-Bewegung niedergeschossen worden war. Der Vorgang hat eine Debatte über den Umgang mit der rechtsextremistischen Bewegung ausgelöst. "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort.

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