Riesiger Müllberg in Indien eingestürzt: Mehrere Tote
Zusammenfassung
- Beim Einsturz eines riesigen Müllberges in Pimpri Chinchwad im Westen Indiens kamen neun Angestellte einer Verbrennungsanlage ums Leben.
- Ausgelöst wurde das Unglück durch anhaltende Regenfälle, die tausende Tonnen Abfall ins Rutschen brachten und 23 Menschen unter sich begruben, von denen 14 gerettet wurden.
- Während der Monsun-Zeit sind in Indien solche Unglücke häufiger, wobei Klimawandel und das Wetterphänomen El Niño extreme Wetterereignisse zusätzlich verstärken könnten.
Beim Einsturz eines riesigen Müllberges sind in Indien neun Angestellte einer Verbrennungsanlage getötet worden. Durch anhaltende Regenfälle seien tausende Tonnen Abfall ins Rutschen geraten und hätten ein Verwaltungsgebäude unter sich begraben, teilten die Betreiber der Antony Waste Handling Cell in Pimpri Chinchwad im Westen des Landes am Montag mit.
Demnach ereignete sich das Unglück bereits am vergangenen Mittwoch. In der Anlage wird Müll zur Stromgewinnung verbrannt.
23 Menschen unter dem Müll begraben
23 Menschen wurden den Angaben zufolge unter dem Müll begraben. Neun starben, die übrigen 14 konnten gerettet werden. Die Bergungsarbeiten waren den Betreibern zufolge durch den weiter anhaltenden Regen behindert worden.
Laut der Zeitung Times of India wurden am Montag drei der geretteten Menschen noch im Krankenhaus behandelt.
Während der Monsun-Zeit zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu Erdrutschen und Gebäudeeinstürzen, wenn alte und baufällige Konstruktionen schweren Niederschlägen nachgeben. Wissenschaftern zufolge kommt es durch den menschengemachten Klimawandel immer häufiger zu extremen Wetterereignissen in Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt.
Das in diesem Jahr besonders stark ausgeprägte Wetterphänomen El Niño könnte nach Ansicht von Meteorologen die Wetterverhältnisse weiter verändern.
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