Sturm "Kristin" fegt über Iberische Halbinsel: 2 Tote in Portugal, Schnee in Madrid
Heftige Winde und starker Regen haben in Portugal zum Tod von zwei Menschen geführt. Durch die Unwetter sei zudem erheblicher Schaden entstanden, teilten die Rettungskräfte am Mittwoch mit. Mehr als 800.000 Haushalte waren in der Früh ohne Strom. Der Sturm "Kristin" zog in der Nacht zum Mittwoch mit Windspitzen von bis zu 150 Kilometern über das Land. Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Straßen durch umgeknickte Bäume.
Wegen des Sturms entschieden die Behörden in mehreren Städten, die Schulen am Mittwoch geschlossen zu lassen. Insgesamt mussten die Rettungskräfte nach eigenen Angaben zwischen Mitternacht und 8 Uhr in der Früh zu 1.500 Einsätzen ausrücken. Ein Mensch starb in einem Vorort der Hauptstadt Lissabon, als sein Auto von einem Baum getroffen wurde. Ein weiterer Mensch sei "beim Einsturz einer Metallkonstruktion" in Monte Real im Zentrum des Landes ums Leben gekommen, hieß es weiter.
Sturm "Kristin" brachte Schnee in die spanische Hauptstadtregion Madrid.
"Kristin" setzte seinen Weg nach Osten fort und erreichte am Mittwochvormittag Spanien. Dort kam es in der Hauptstadt Madrid zu starkem Schneefall. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, möglichst zu Hause zu bleiben.
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