40 Minuten in Loch festgesessen: Straße bricht unter Frau ein
Als eine Kanadierin aus dem Auto ihrer Freunde stieg, fiel sie plötzlich in ein Loch. Die Straße unter ihr hatte nachgegeben und ist eingebrochen.
Eine Kanadierin aus Winnipeg hat nach einem Kinobesuch ein Szenario erlebt, das ebenfalls aus einem Film stammen könnte. Christine Keilback war am Samstagabend mit ihren Freunden auf dem Weg nach Hause, als sie beim Aussteigen aus dem Auto plötzlich in ein Loch fiel. Die Straße ist unter den Füßen der Frau eingebrochen.
Straße gab nach: Frau bleibt in Loch stecken
Keilback erklärte gegenüber CBS Canada, dass ihre Freunde sie nach dem Kinoabend mit dem Auto vor ihrem Haus absetzen wollten. Als die Kanadierin gegen 21 Uhr aus dem Fahrzeug stieg, war sie laut Angaben ihrer Freunde Lynda and Jeff Regan „plötzlich weg“. Zuerst dachte das Pärchen, dass Keilback hingefallen sei, doch als sie zu der Frau eilten, waren sie geschockt: Ihre Freundin steckte in einem Loch fest, da die Straße eingebrochen war. „Ich habe keine Erinnerung an den Sturz. Es ging einfach sehr schnell.“, sagte die Kanadierin.
Jeff Regan rannte los, um einen Besen zu holen, an dem sich die Frau im Loch festhalten konnte. Als er versuchte, sie herauszuziehen, funktionierte es nicht. Keilback hatte in dem Straßenloch keinen Halt und konnte sich mit ihren Füßen nicht abstoßen, um sich abzufedern.
Feuerwehr konnte Kanadierin nach 40 Minuten befreien
Nur zehn Minuten später traf die Feuerwehr von Winnipeg ein, um der Kanadierin zu helfen. Glücklicherweise war sie weder verletzt noch verängstigt, sondern laut eigenen Angaben eher „leicht amüsiert“ über das Unglück. „Wenn man sich die Bilder ansieht, muss man einfach lachen. Hätte ich mir den Knöchel oder das Bein verletzt oder wäre sonst etwas passiert, wäre es sicher etwas schockierender gewesen, als es letztendlich war“, sagte Keilback gegenüber CBS Canada.
Doch sie hatte tatsächlich großes Glück, denn hinter Keilback ragte ein Metallstück aus dem Boden, das sie beim Sturz schwer hätte verletzen können.
Mithilfe einer Winde, die aus einem Klettergurt bestand, den die Frau selbstständig um ihre Beine anbringen musste, konnte sie aus der Straße befreit werden. Sie wurde hochgezogen, bis sie festen Halt fand und den Rest des Weges hinaufklettern konnte. Insgesamt 40 Minuten lang musste die Kanadierin in dem Loch ausharren, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Grund für Straßenloch unklar
Die Untersuchungen zu Keilbacks Fall laufen noch, laut einem Sprecher der Stadt soll es sich bei dem Loch in der Straße um einen Auffangschacht ohne Abdeckung handeln. „Der Bereich wurde gesichert, und dauerhafte Reparaturen werden so schnell wie möglich durchgeführt“, heißt es in einem Statement gegenüber CBS Canada. Zudem wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein weiterer Auffangschacht ausfindig gemacht. Dort sei ein „ähnlicher Zustand“ der Straße festgestellt worden, was bedeutet, dass sie auch dort hätte einbrechen können.
Auf Facebook bedankte sich Keilback bei ihren Freunden Lynda und Jeff Regan sowie den Einsatzkräften der Feuerwehr. Auf zahlreichen Bildern und Videos sieht man, wie die Kanadierin trotz ihres Unglücks nicht die gute Laune verlor und in die Kamera lächelte. Über ihren Sturz in das Loch scherzte sie: „Das kann ich wohl von meiner Lebenserfahrungsliste streichen!““
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