Schwede soll Ehefrau zu Sex mit über 100 Männern gezwungen haben

Ermittlungen wegen schwerer Zuhälterei - die Frau hatte ihren Mann selbst bei der Polizei angezeigt.
Polizei in Schweden

Ein Schwede soll seine Ehefrau laut Medienberichten zu sexuellen Handlungen mit mindestens 120 Männern gezwungen haben. Die Taten sollen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB über mehrere Jahre sowohl bei physischen Treffen als auch über das Internet abgespielt haben. 

Der Fall ist seit längerem bekannt - der Mann sitzt bereits seit Oktober wegen des Verdachts auf schwere Zuhälterei in Untersuchungshaft. Zuvor war aber immer von rund 30 Männern die Rede gewesen.

Schwede bot seine Frau auf Website an

Die Frau hatte ihren Mann selbst bei der Polizei angezeigt. Bei einer Befragung hatte sie dem schwedischen Rundfunk zufolge angegeben, in manchen Fällen unter so starkem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden zu sein, dass sie sich nicht an alles erinnern könne.

Ihr Mann soll die sexuellen Dienste demnach auf verschiedenen Webseiten angeboten haben. Im März soll Anklage gegen ihn erhoben werden. Auch den Freiern, die aus ganz Schweden kommen sollen, droht eine Strafe. 

In Schweden ist der Kauf sexueller Dienstleistungen illegal, der Verkauf von Sex bleibt straffrei.

Die schwedische Ministerin Nina Larsson, zuständig für Geschlechtergleichstellung, schrieb via X über den Fall: "Männer sollten aufhören, mit Frauenkörpern zu handeln. Die Medienberichte über den 'schwedischen Pelicot-Fall' sind schockierend und widerlich.

Larsson plant, im Frühling einen Aktionsplan vorzulegen, um Prostitution und Menschenhandel in Schweden einzudämmen.

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