Wegen Blutungen im Spital: Urlauber in Süditalien von Fisch gebissen
In Pioppi schrie ein Urlauber im Wasser um Hilfe, als er nach einem Biss in die Wade plötzlich zum Bluten begonnen hatte. (Symbolbild)
Für einen 55-jährigen Schweizer endete der Italien-Urlaub im Krankenhaus. Der Grund dafür war ein Badetag am Meer, denn der Urlauber wurde von einem Fisch so schwer gebissen, dass er verarztet werden musste.
Mann von Fisch gebissen
Wie Positano News berichtet, ereignete sich der Vorfall am 21. Juli in Pioppi, einem Ortsteil der Gemeinde Pollica in der Provinz Salerno. Der Mann erlitt eine tiefe Wunde am Unterschenkel und begann so stark zu bluten, dass er um Hilfe rief. Zwei Rettungsschwimmer brachten den Urlauber ans Ufer.
Dort wurde ihm ein erster Verband angelegt, doch weil der Schweizer zu dem Zeitpunkt Gerinnungshemmer einnahm, blutete die Wunde immer stärker. Kurze Zeit später wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, um verarztet zu werden. Laut Ticinonline musste die Wunde sogar genäht werden.
Drückerfisch oder Barrakuda im Meer
Von welchem Fisch der Schwimmer angegriffen wurde, ist bis dato unklar. Zurzeit wird von Experten vermutet, dass es sich um einen Drückerfisch (Balistidae) oder kleinen Barrakuda handeln könnte.
Vor allem Drückerfische sind für ihren starken Kiefer bekannt. Damit knacken sie unter anderem Muscheln oder Seeigel. Wenn sich Menschen in der Nähe ihres Reviers befinden, können sie im Verteidigungsmodus attackieren und zubeißen. Das wird vor allem während der Paarungszeit beobachtet. Auch Barrakuda-Fische sind für ihre äußerst scharfen Zähne bekannt.
Immer mehr Badegäste werden gebissen
Wie italienische Medien weiter berichten, ist das einer von mehreren Vorfällen, bei denen Badegäste an der Amalfiküste als auch auf der Halbinsel von Sorrent von kleinen Bissen an den Beinen und Knöcheln berichten. In den meisten Fällen handelt es sich um kleine Fische (wie Geißbrassen oder Meerbrassen), die die Haut zwicken und nur leichte Verletzungen verursachen.
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