Lawine in Norditalien: Zwei Tote und ein Überlebender
Symbolbild
Bei einer Lawine am Berg Monte Cornaccia in der norditalienischen Berggegend Valtellina sind am Donnerstag zwei Personen ums Leben gekommen. Dabei handelte es sich um einen Mann und eine Frau italienischer Staatsangehörigkeit im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren, teilten die Rettungseinheiten mit. Medienberichte, laut denen es deutsche Staatsbürger waren, wurden von den Rettungseinheiten korrigiert.
An dem Rettungseinsatz waren die Hubschrauber der Luftrettung aus Sondrio und Bergamo beteiligt. Es gab einen Überlebenden der Lawine. Er war es, der die Rettungskräfte alarmierte. Der Mann wurde vor Ort untersucht; eine Einlieferung ins Krankenhaus wurde nicht für notwendig erachtet.
Auch in Österreich zuletzt mehr Lawinenopfer
Hohe Lawinengefahr herrscht derzeit im italienischen Alpengebiet. Seit Tagen kommt es in den Alpen infolge steigender Temperaturen zu einer Serie von Lawinenabgängen, teils mit tödlichem Ausgang. Auch in Österreich waren zuletzt vermehrt Opfer am Berg zu beklagen.
Bereits am 22. Februar wurden in der Provinz Sondrio innerhalb von 40 Minuten zwei Lawinen gemeldet. Ein erster Abgang ereignete sich in Livigno im Gebiet Carosello 3000 auf etwa 2.200 Metern Höhe: Acht Snowboarder waren betroffen, alle blieben unverletzt, einer wurde teilweise verschüttet aus dem Schnee befreit. Eine zweite Lawine ging zwischen Bormio 3000 und 2000 in Valdisotto ab; Personen kamen dort nicht zu Schaden.
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