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Lawine im Himalaya: US-Bergsteigerin ums Leben gekommen

Beim Abstieg vom Gipfel des Berges Makalu wurde die 53-Jährige von einer Lawine mitgerissen. In dieser Saison staben im Himalaya schon ein 38-jährige Tscheche und drei nepalesische Bergführer.
NEPAL-MOUNTAIN-MAKALU

Zusammenfassung

  • Eine 53-jährige US-Bergsteigerin ist beim Abstieg vom Makalu im Himalaya von einer Lawine tödlich getroffen worden.
  • In dieser Saison gab es bereits mehrere Todesfälle im Himalaya, darunter ein tschechischer Bergsteiger und drei nepalesische Bergführer.
  • Der Makalu gilt als technisch anspruchsvoller Berg, und der Bergsteiger-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

Bei einer Lawine nahe eines Basislagers im Himalaya ist eine US-Bergsteigerin ums Leben gekommen. Die 53-Jährige sei am Montag "kurz unterhalb von Lager 3" bei ihrem Abstieg vom Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Welt, von einer Lawine getroffen worden, teilte der Veranstalter Expedition Himalaya am Dienstag mit. Sie hatte den 8.485 Meter hohen Gipfel demnach erfolgreich erreicht, bevor sie beim Abstieg in einer Höhe von etwa 7.200 Metern von der Lawine erfasst wurde.

Die Frau war dem Veranstalter zufolge mit ihrem Lebensgefährten sowie zwei nepalesischen Bergführern unterwegs gewesen. Bereits zuvor waren in dieser Saison im Himalaya ein 38-jähriger Bergsteiger aus Tschechien sowie drei nepalesische Bergführer ums Leben gekommen.

Mit acht der zehn höchsten Gipfel der Welt zieht Nepal alljährlich im Frühling hunderte Bergsteiger an. Der Bergsteiger-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land am Himalaya. In diesem Jahr hat die Regierung mehr als 1.000 Aufstiegsgenehmigungen für 30 Gipfel erteilt, darunter 72 für den den Makalu und 492 für den Mount Everest, den höchsten Berg der Welt.

Der Makalu ist ein steiler, pyramidenförmiger Berg südöstlich des Mount Everest. Wegen der extremen Wetterbedingungen und seiner abgelegenen Lage gilt seine Besteigung als technisch äußerst anspruchsvoll.

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