3-Meter-Krokodil dringt in Hotelanlage ein: Gäste in Panik

Ein über 3,60 Meter langes Nilkrokodil sorgte in einem Hotelrestaurant in Simbabwe für Panik.
Ein Krokodil liegt mit offenem Maul auf dem Boden

Videoaufnahmen aus einem Hotel-Restaurant in Simbabwe verbreiten sich derzeit rasch in den sozialen Medien. Grund dafür ist ein ungewöhnlicher Eindringling, der für Panik unter den Gästen sorgte: Ein über 3,60 Meter langes Nilkrokodil spazierte durch den Eingangsbereich des Lokals und steuerte direkt auf die Küchentheke zu. 

Über 3 Meter langes Krokodil dringt in Hotelanlage ein

Geteilt wurden die spektakulären Aufnahmen auf der Facebook-Seite der A'Zambezi River Lodge, einer Hotelanlage, zu der auch das Amulonga-Restaurant gehört. Das Video zeigt, wie sich das imposante Tier zunächst gemächlich durch die Lobby bewegt und anschließend mit erheblicher Kraft versucht, über den Küchentresen zu gelangen. Dabei stützt es sich mit dem Schwanz ab, während die Hinterbeine fast unbeholfen in der Luft wackeln, ehe es schließlich auf dem Tresen landet und dort eine Zeit lang liegen bleibt. 

Gäste in Panik

Wie The Sun berichtet, suchten Restaurantgäste daraufhin hektisch nach sicheren Versteckmöglichkeiten. Wenig später soll der Koloss wieder heruntergerutscht sein und es sich auf einem der geräumigen Loungesessel gemütlich gemacht haben. 

"Das ist der Sambesi – hier bedeutet 'wild' wirklich wild"

Auf der Facebook-Seite der A'Zambezi River Lodge heißt es mit einem Augenzwinkern: "Am Freitag hatten wir früh am Morgen einen unerwarteten Besucher im Amulonga-Restaurant. Er wollte offenbar überprüfen, warum der Zimmerservice sich verspätet hatte." Für das Hotel- und Restaurantpersonal scheint dieser Vorfall nicht ungewöhnlich gewesen zu sein. 

Nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass sich die Anlage nur wenige Meter vom Sambesi-Fluss entfernt befindet, einem natürlichen Lebensraum für Krokodile. Abschließend betont man: "Das ist der Sambesi – hier bedeutet 'wild' wirklich wild."

Ranger und Wildtierexperten konnten das Tier schließlich mit Seilen und Planen einfangen und sichern. Zuvor soll es sich Berichten zufolge noch eine Zeit lang in einem Wasserbecken vor der Anlage aufgehalten haben. Anschließend wurde das Krokodil abtransportiert und wieder im Fluss freigelassen.

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