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Kurios: Vater schickt nach Kindergeburtstag Rechnung an Eltern

Ein Vater in den Niederlanden verschickte nach dem Verteilen sogenannter „Goodie Bags“ eine Kostenaufstellung an alle Eltern. Der Betrag ist winzig, die Empörung groß.
Flying Balloons

Dass Kindergeburtstage manchmal kuriose Ausmaße annehmen können, zeigt ein Fall aus den Niederlanden. Auf der Elternplattform Mamaplaats berichtet eine Mutter von einer ungewöhnlichen Zahlungsaufforderung in einem Klassen-Chat.

Auf den Cent genau 1,83 Euro verlangte ein Vater nach einer Kindergeburtstagsfeier von den Eltern der jungen Gäste. Der Grund: Die verteilten Geschenktüten für die Kleinen waren teurer als geplant, wie u.a. bild.de und focus.de berichten.

„Das sind 1,83 Euro pro Kind“

Seine Rechnung schickte er in die Klassen-Whatsapp-Gruppe mit den Worten: „Liebe Eltern, für die heutige kleine Aufmerksamkeit habe ich etwas mehr ausgegeben als geplant. Das sind 1,83 Euro pro Kind.“ Der Vater aus den Niederlanden hatte zuvor eine Feier für seinen Sohn organisiert.

Eltern glaubten zunächst an Scherz

Doch die geforderten 1,83 Euro sorgten schnell für Unmut unter den Eltern, sie dachten zunächst an einen Scherz. Um zu zeigen, dass er es ernst meinte, schickte der Vater einen Zahlungslink in den Klassen-Chat.

Nachdem der Mann von mehreren Eltern zur Rede gestellt worden war, gab er schließlich nach. „Mir ist aufgefallen, dass nicht jeder meinen Vorschlag gutheißt. Macht nichts.“ Danach löschte der Vater den Link mit der Zahlungsaufforderung.

„Going Dutch“

In den Niederlanden stößt das auf eine tief verwurzelte Kultur. Das Land ist laut merkur.de für seine strikt geteilte Zahlungskultur bekannt. „Going Dutch“, das genaue Aufteilen der Rechnung, ist als Phänomen bereits über soziale Medien international bekannt geworden. 

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