USA

In Eis eingebrochen: Zwillinge (†7) sterben trotz Rettungsversuch von Mutter

Zwei Buben haben draußen gespielt, während ihre Mutter das Abendessen zubereitete. In einem tragischen Zwischenfall brachen die Kinder in einem vereisten Teich ein.
Vereister Teich im Winterwald, umgeben von frostbedeckten Bäumen und Gräsern.

Eine Familie aus North Carolina trauert um die siebenjährigen Zwillinge Benjamin and Sebastian Pufall. Die beiden Buben spielten in der Nähe eines zugefrorenen Teichs, während ihre Mutter das Abendessen zubereitete. Die Kinder sind durch das Eis in das Wasser eingebrochen und ertrunken.

Mutter wollte ihre Söhne retten

Laut einer Aussendung der Polizei ereignete sich der tragische Vorfall am Sonntag, dem 8. Februar in Onslow County. Die Buben waren gegen 17:30 im Freien spielen, während ihre Mutter, Barbara Zarlinga, das Abendessen kochte. Nachdem sie die Kinder zum Essen rief und keine Antwort erhielt, machte sie sich auf die Suche nach den Zwillingen. "Ich wusste in dem Moment nicht, dass er es war. Ich betete zu Gott, dass es nur ein Spielzeug war", erklärte Zarlinga gegenüber WITN. "Als ich dann ins Wasser ging, wusste ich, dass es keins war."

Die Frau zog Sebastian aus dem Wasser und leistete Erste Hilfe. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde Benjamin "schnell gefunden und aus dem Wasser geborgen". Die Siebenjährigen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlagen. Der Vorfall wurde laut der Polizei als Unfall eingestuft. 

"Dies ist ein herzzerreißender Tag für unsere Gemeinde. Unsere Gedanken und Gebete sind bei der Familie, die einen unvorstellbaren Verlust erleidet", verkündete Sheriff Chris Thomas in der polizeilichen Aussendung. 

Mehr als 24.000 Euro Spenden gesammelt

Eine Freundin der trauernden Mutter hat ein GoFundMe-Spendenkonto ins Leben gerufen, um Geld für die Begräbniskosten der beiden Kinder zu sammeln. "Der plötzliche Verlust hat unerwartete Ausgaben mit sich gebracht, darunter Bestattungskosten und Arztrechnungen. Barbara war immer die Erste, die anderen in Not geholfen hat, und jetzt braucht sie unsere Unterstützung mehr denn je", schreibt Kia Lewis auf der Webseite. "Wenn wir als Gemeinschaft zusammenkommen, können wir ihr helfen, einige der Lasten zu tragen, mit denen sie konfrontiert ist, und ihr zeigen, dass sie nicht allein ist."

Mittlerweile wurden mehr als 29.000 US-Dollar (circa 24.438 Euro) für die Familie gesammelt. 

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