© EPA/DAN ANDERSON

Chronik Welt
08/29/2020

Hurrikan "Laura": Mindestens 14 Tote im Süden der USA

Fünf Menschen starben an einer Kohlenmonoxidvergiftung durch tragbare Generatoren in Innenräumen.

Durch den Hurrikan "Laura" sind im Süden der USA mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Staat Louisiana starben mindestens zehn Menschen, wie Gouverneur John Bel Edwards am Freitag mitteilte. Fünf von ihnen seien an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben, weil sie tragbare Generatoren in Innenräumen verwendeten.

Vier Menschen starben durch umstürzende Bäume. Ein Mann ertrank, nachdem sein Boot im Sturm gesunken war. Mehr als 460.000 Menschen waren in Louisiana am Freitag noch ohne Strom, wie es auf der Website Poweroutage.us hieß.

Der US-Staat Texas blieb von schwersten Verwüstungen verschont. Drei der vier Toten in Texas sollen auch an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein. Es handelte sich offenbar um Obdachlose, die in der Stadt Port Arthur in einer Spielhalle Schutz gesucht und dort ihren Generator angeschaltet hätten, teilte der Betreiber mit.

Örtlichen Medienberichten zufolge starb am Freitag früh ein Mann im Osten von Texas. Es sei aber noch unklar, ob sein Tod direkt mit dem Sturm in Verbindung stehe. Dem Sender CBS zufolge starb er, als ein Baum auf sein Wohnmobil fiel.

"Laura" war in der Nacht zum Donnerstag als Hurrikan der Stärke 4 auf der fünfstufigen Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern auf die US-Küste am Golf von Mexiko geprallt. Es war der stärkste Hurrikan in Louisiana seit mehr als 150 Jahren. Von Louisiana zog "Laura" - inzwischen zum Tropensturm herabgestuft - nach Norden in Richtung des US-Staats Arkansas weiter.

Zuvor war "Laura" über die Karibik hinweg gezogen. In Haiti erhöhte sich die Zahl der Todesopfer inzwischen auf 31, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte.

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