Schlangenlinien und Leuchtfackeln: Polizei stoppt Hochzeitskorso
In Hohenlohekreis stoppte die Polizei einen Hochzeitskorso. Autos, die Schlangenlinien fuhren, Leuchtfackeln und ein Bräutigam ohne Führerschein gefährdeten den Verkehr. (Symbolbild)
Der Traum vom schönsten Tag des Lebens endete für ein Brautpaar und seine Hochzeitsgesellschaft am vergangenen Samstagnachmittag abrupt. Im deutschen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg stoppte die Polizei einen Hochzeitskorso, nachdem dieser den Gegenverkehr gefährdet haben soll.
Hochzeitskorso: Autos fuhren in Schlangenlinien
Wie unter anderem die Tagesschau berichtet, waren insgesamt sieben Fahrzeuge auf der Bundesstraße 19 unterwegs. Augenzeugen zufolge fuhren einiger der Autos in Schlangenlinien und brachten dabei mehrere entgegenkommende Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Zudem soll einer der Fahrer laut Polizeiangaben eine Leuchtfackel angezündet und auf die Fahrbahn geworfen haben.
Beamten beendeten daraufhin den Korso und kontrollierten Fahrzeuge sowie Insassen in Künzelsau. An einem der Autos wurden erhebliche Mängel festgestellt. Außerdem stellte sich heraus, dass ausgerechnet der Bräutigam, der das Hochzeitsauto lenkte, nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins war.
Zeugen und Geschädigte gesucht
Die Beamten bitten Verkehrsteilnehmer, welche durch den Hochzeitskorso gefährdet oder behindert wurden, sich bei der Polizei in Künzelsau zu melden. Weitere Angaben zu den Beteiligten machte die Polizei nicht.
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