Eisbrocken von Brücke geworfen: Fahrerin (29) entgeht knapp Katastrophe
Ein Eisbrocken wurde von einer Brücke auf das Auto einer 29-Jährigen geworfen und zerstörte dabei die Windschutzscheibe. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)
Am Freitagabend, dem 9. Jänner, bemerkte eine 29-jährige Autofahrerin auf der sonst freien A10 bei Birkenwerder (Brandenburg) Schnee und Eisstücke auf der Fahrbahn. Kurz darauf vernahm sie einen lauten Knall. Ein Eisbrocken hatte ihr Auto getroffen. Offenbar wurde er von Unbekannten von einer Brücke auf die Autobahn geworfen.
Eisbrocken von Brücke geworfen: Auto getroffen
Auch Tage später sitzt der Schock noch tief, wie die Frau im Gespräch mit der Bild-Zeitung berichtet. Gegen 18:50 Uhr war sie mit rund 120 km/h in Richtung Oranienburg unterwegs, als kurz vor einer Fußgängerbrücke ein Eisbrocken auf die rechte Seite der Frontscheibe ihres VW Golf prallte. "Plötzlich gab es einen Knall, die Scheibe splitterte und ich konnte praktisch nichts mehr sehen", erinnert sich die Deutsche.
Frontscheibe von Autofahrerin (29) zerstört
Auf der Brücke habe sie noch Schatten von Personen erkannt, mehr jedoch nicht. Unter Schock und mit stark eingeschränkter Sicht lenkte die 29-Jährige ihr beschädigtes Fahrzeug vom Mittelstreifen auf den Standstreifen. "Ich hatte wirklich Todesangst. Angst, dass mir gleich ein Laster, oder ein Auto in den Wagen kracht", schildert die 29-Jährige, die mit Warnblinkanlage und im Schritttempo zur nächsten Tankstelle fuhr und anschließend die Polizei alarmierte.
Das Fahrzeug der Frau musste abgeschleppt werden. Ein Polizeisprecher bestätigte den Vorfall gegenüber der MAZ und betonte, dass ein solcher Zwischenfall auch tödlich enden könnte. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen bislang drei Personen mehrere Eisbrocken von einer Brücke auf die A10 geworfen haben. Gegen die Unbekannten wurde ein Strafverfahren wegen schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
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