"Hitzekuppel" über den USA: Mehr als 43 Grad im März

Eine Hitzewelle trifft die USA und sorgt schon im März für Temperaturen von über 40 Grad.
Heatwave affects Los Angeles

Zusammenfassung

  • Ungewöhnlich frühe Hitzewelle mit Rekordtemperaturen trifft große Teile der USA, besonders den Südwesten.
  • Behörden warnen vor extremer Hitze, erhöhter Waldbrandgefahr und raten zu Vorsichtsmaßnahmen im Freien.
  • Temperaturen erreichen in einigen Städten bis zu 43,3 Grad Celsius, was deutlich über dem saisonalen Durchschnitt liegt.

Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle trifft viele Menschen in den USA. Laut dem US-Wetterdienst sollten die teils extremen Temperaturen in großen Teilen des Landes bis zum Wochenende anhalten, bevor diese "Hitzekuppel" allmählich Richtung Osten abziehe. Für die südwestlichen Bundesstaaten und vor allem in den Tälern Kaliforniens und den Wüstengebieten Arizonas warnte die Behörde vor starker bis extremer Hitze, wie am Freitag berichtet wurde.

Aber auch in nördlichen Bundesstaaten wie Nebraska und South Dakota ist es für die Jahreszeit außergewöhnlich warm. Angesichts der Trockenheit steigt laut der Behörde die Gefahr von Waldbränden. Der Wetterdienst ging davon aus, dass die Höchsttemperaturen die bisherigen Monatsrekorde für März brechen werden. Selbst die Tiefsttemperaturen seien aktuell so hoch, dass sie nicht wirklich Abkühlung brächten.

Spitzenwert von 43,3 Grad - im März

Ein Dutzend Städte, darunter der Wüstenort Palm Springs in Kalifornien und Arizonas Hauptstadt Phoenix, ächzen US-Medien zufolge derzeit mit 38 bis 40 Grad Celsius unter den höchsten jemals im März gemessenen Temperaturen. Wärmster Ort des Landes war demnach am Donnerstag Martinez Lake nahe der Grenze zu Mexiko in Arizona - mit 110 Grad Fahrenheit, umgerechnet 43,3 Grad Celsius.

Im Südwesten der USA wurden damit bereits im März Temperaturen verzeichnet, die sonst meist erst im Mai erreicht werden und teilweise bis zu 4 Grad über dem Durchschnitt um diese Jahreszeit lägen, berichtete der Sender ABC News. Weitere Rekorde seien in den nächsten Tagen möglich. Wer sich zur heißesten Tageszeit im Freien aufhalte, solle viel trinken und nichts Anstrengendes unternehmen, riet der Sender Fox10 Phoenix. Demnach wurden einige Wanderwege in Arizona wegen der Hitze sicherheitshalber gesperrt.

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