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Chronik Welt
08/30/2020

Griechenland: Waldbrände erreichten Mykene

Die berühmte Ausgrabungsstätte auf dem Peloponnes musste geschlossen werden.

Wegen eines Waldbrandes im Süden Griechenlands sind Besucher der archäologischen Stätte Mykene am Sonntag in Sicherheit gebracht worden. Wie örtliche Medien berichteten, brach das Feuer gegen Mittag in der Nähe des Grabs des Agamemnon aus, der laut den homerischen Epen zur Zeit des Trojanischen Krieges König von Mykene war.

Die Flammen reichten bis an die Ruinen von Mykene, laut Feuerwehr bestand aber keine Gefahr für das dortige Museum. An den Löscharbeiten beteiligten sich vier Flugzeuge und zwei Hubschrauber, wie der Feuerwehrchef der südlichen Peloponnes, Thanassis Koliviras, der griechischen Nachrichtenagentur ANA weiter sagte.

Vorerst keine Schäden festgestellt

Das Kulturministerium in Athen erklärte, eine erste Inspektion habe ergeben, dass "das Feuer keine Schäden an den Altertümern angerichtet" habe. Ein Expertenteam werde die Folgen des Brandes später genauer untersuchen.

Griechenland hat alljährlich während seiner trockenen Sommer mit Wald- und Buschbränden zu kämpfen. Vor 13 Jahren hatte ein Feuer die Tempel und das Stadium des antiken Olympia bedroht. Die Feuerwehr konnte ernste Schäden an der archäologischen Stätte damals aber verhindern.

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