Heftiger Sturm in Frankreich und Spanien forderte 3 Tote
Bei dem heftigen Sturm in Südwestfrankreich und in Spanien sind insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Im französischen Departement Tarn-et-Garonne sei ein Mann in seinem Garten verunglückt, als er auf einer Leiter arbeitete, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon dem Sender TF1.
Sturm in Frankreich: 450.000 Menschen ohne Strom
Zuvor war bereits ein Lastwagenfahrer bei einem wetterbedingten Unfall ums Leben gekommen. 26 Menschen wurden insgesamt durch den Sturm verletzt, zumeist leicht. 450.000 Menschen waren weiterhin ohne Strom.
Die Feuerwehr sei zu 4.500 Einsätzen ausgerückt, sagte die Regierungssprecherin. Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 Departements die Unwetterwarnstufe orange oder rot, wie der Wetterdienst Météo France mitteilte. Örtlich kam es zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. In den Bergen herrschte massive Lawinengefahr.
Viel Regen und Schnee in Spanien
In Spanien starb eine 46-Jährige im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen, die sie am Donnerstag in Barcelona durch den Einsturz eines Dachs erlitten hatte, wie die Zeitung La Vanguardia unter Berufung auf die Behörden berichtete. Unterdessen zog in Spanien schon das nächste Tiefdruckgebiet mit Starkwind vor allem im Süden, viele Regen und Schnee heran.
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