Feuerwehrmann (22) bei Löscharbeiten tödlich verunglückt
In Frankreich wüten derzeit wieder Waldbrände. (Archivbild von Juli 2026)
Zusammenfassung
- Bei einem Waldbrand im Département Savoyen ist ein 22-jähriger Feuerwehrmann bei Löscharbeiten durch einen herabstürzenden Felsblock tödlich verunglückt.
- Das Feuer in der Kommune Planay war durch einen Blitzeinschlag ausgelöst worden, verschärfte sich am Wochenende durch starken Wind und erfasste bis Dienstagabend 30 Hektar.
- Auch in Südfrankreich wüten weitere Waldbrände, darunter nahe Perpignan in den Pyrenäen, wo bereits 4.900 Hektar niederbrannten und die Hitzewelle die Löscharbeiten erschwert.
Bei einem der Waldbrände in Frankreich ist ein 22 Jahre alter Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Als der zur freiwilligen Feuerwehr von Albertville gehörende Mann am frühen Morgen im südöstlichen Département Savoyen gegen einen Buschbrand gekämpft habe, sei er von einem herabstürzenden Felsblock getroffen und fortgerissen worden, teilte der französische Innenminister Laurent Nuñez am Mittwoch im Onlinedienst X mit.
Feuer durch Blitzeinschlag ausgelöst
„Die Nation verneigt sich vor seinem Andenken und teilt den Schmerz mit all denjenigen, die ihn gekannt und an seiner Seite gedient haben“, würdigte der Minister den Verstorbenen. Der 22-Jährige hatte gegen ein Feuer gekämpft, das am 24. Juni in schwer zugänglichem Gebiet in der Kommune Planay durch ein Gewitter ausgelöst worden war. Es hatte sich am Wochenende wegen heftigen Winds intensiviert und breitete sich bis Dienstagabend auf 30 Hektar aus.
In Südfrankreich wüten derzeit einige Waldbrände. In den Pyrenäen brannten in der Nähe von Perpignan bereits 4.900 Hektar nieder. Die Brandbekämpfung wird durch die gegenwärtige Hitzewelle in Südeuropa erschwert.
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