USA

Nach TikTok-Challenge: Mädchen (14) erleidet schwere Verbrennungen

Eine Teenagerin aus Pennsylvania wollte eine Social-Media-Challenge nachahmen und versuchte, Feuer zu spucken. Dabei wurde sie verletzt.
Ein Mädchen hält ein brennendes Streichholz in der Hand, offenbar im Freien, mit unscharfem Hintergrund.

Ein junges Mädchen aus der Nähe von Pittsburgh (Pennsylvania) musste wegen schwerer Verbrennungen in ihrem Gesicht und auf ihrem Oberkörper behandelt werden, nachdem es einen TikTok-Trend nachahmen wollte. Das Kind musste aufgrund der Verletzungen sogar intubiert werden. 

Mädchen wollte "Feuerspucken"

Das Mädchen soll am 27. Februar versucht haben, mit Isopropylalkohol (Reinigungsalkohol) Feuer zu spucken. Sie erlitt schwere Verbrennungen im Gesicht, am Hals und an der Brust und wurde vom Rettungsdienst in ein Verbrennungszentrum gebracht. Zwei Tage später wurde die 14-Jährige intubiert. 

"Das ist für niemanden besonders klug, geschweige denn für Kinder", sagte Feuerwehrchef Tommy Dick gegenüber KDKA . "Es ist dafür gedacht, Wunden und Schnitte zu reinigen, nicht zum Einnehmen und um damit Feuer zu spucken." Laut dem Experten hatte die Teenagerin "Glück", dass sich die Flammen nicht ausbreiteten und sie den Vorfall überlebte: "Das hätte leicht in ihren Verdauungstrakt gelangen können, und sie hätte sterben können."

Hinter der "Mutprobe" solle eine Social-Media-Challenge stecken, die das Mädchen zu dem Hantieren mit dem entflammbaren Mittel animiert habe. "Nur weil man es in den sozialen Medien gesehen hat, heißt das noch lange nicht, dass man es auch tun sollte", erklärte Dick abschließend.

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