Erdrutsch in Westchina: Neun Menschen gerettet, zuletzt 21 Tote in Gansu
Rettungskräfte suchen nach einem Erdrutsch in Chongqing nach Überlebenden.
Mehrere Menschen sind im Westen Chinas bei einem Erdrutsch verschüttet worden. Wie der Katastrophenschutz mitteilte, kam es am Freitagvormittag (Ortszeit) zu einem Bergsturz im Kreis Pengshui, östlich der Metropole Chongqing. Das chinesische Staatsfernsehen verbreitete Aufnahmen des Berghangs, der an einer bewohnten Straße abgebrochen war. Ein weiteres Video zeigte Anrainer, die vor einer Staubwolke flohen.
Wie viele Menschen die Lawine aus Geröll unter sich begraben hat, blieb weiter unklar. Chinesische Staatsmedien berichteten unter Berufung auf die Behörden, dass mehr als zehn Wohnhäuser verschüttet und Menschen eingeschlossen seien. Neun Verschüttete wurden demnach bisher gerettet.
Kurz vor dem Abbruch hätten Anrainer Steinschläge bemerkt, berichtete das Staatsfernsehen weiter. Während der folgenden Evakuierung von 60 Bewohnern sei die Gerölllawine abgegangen, hieß es.
Geröll riss Strommasten mit
Warum sich der Teil der Felswand löste, ist bisher unklar. Die Behörden schickten Dutzende Einsatzkräfte und speziell ausgebildete Retter zu der Unglücksstelle. In der Gegend wurde außerdem die Stromversorgung unterbrochen, nachdem das Geröll drei Strommasten mitgerissen hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Vor allem im regenreichen Sommer kommt es in China immer wieder zu Erdrutschen. Vergangene Woche hatte ein Erdrutsch in der nordwestlichen Provinz Gansu nahe der Stadt Longnan 21 Menschen das Leben gekostet.
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