Die 9 verheerendsten Erdbeben seit 2000
Am 24. Juni erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 die Nordküste Venezuelas. Die venezolanischen Behörden gaben die Zahl der Toten nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben aktuell mit 1.450 an. Laut UNO-Angaben werden rund 50.000 Menschen vermisst. Naturkatastrophen dieser Dimension fordern immer wieder zehntausende Tote. Eine Auswahl der verheerendsten Katastrophen seit der Jahrtausendwende.
Myanmar, März 2025
Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 liegt die Zahl der Toten bei mindestens 3.800. Besonders betroffen sind Stadt und Region Sagaing. Mehr als 2.000 Klöster und Pagoden stürzen ein.
Zerstörte Tempel in Myanmar
Türkei/Syrien, Februar 2023
Zwei gewaltige Erdbeben der Stärken 7,7 und 7,6 erschüttern die Grenzregion und fordern insgesamt mehr als 57.000 Todesopfer. Allein in der Türkei verlieren mehr als zwei Millionen Menschen ihr Zuhause.
In der betroffenen Region in der Grenzregion Syrien/Türkei brachen unzählige Wohnhäuser ein
Indonesien, September 2018
Nach einem Beben der Stärke 7,5 und einem Tsunami auf der Insel Sulawesi gibt es mehr als 4.300 Tote. Mindestens 200.000 Menschen verlieren ihr Zuhause.
Überlebender in Indonesien
Nepal, April/Mai 2015
Ein Beben der Stärke 7,8 erschüttert die Gegend um die Hauptstadt Kathmandu. Nach einem weiteren Beben rund zwei Wochen später liegt die Zahl der Toten bei 9.000. Millionen werden obdachlos.
Verwüstung nach dem Erdbeben in Kathmandu
Japan, März 2011
Ein Beben der Stärke 9,0 und ein anschließender Tsunami richten schwere Zerstörungen an. Fast 16.000 Menschen kommen ums Leben. Das Beben führt zur Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima.
Die Tsunamiwelle in Japan riss Schiffe mit sich in Wohngebiete an der Küste
Haiti, Januar 2010
Bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 kommen je nach Quelle zwischen 100.000 und mehr als 300.000 Menschen ums Leben. Mindestens 1,5 Millionen Haitianer werden obdachlos.
Nach dem Erdbeben holen sich Bewohner Wasser von einer gebrochenen Wasserleitung
China, Mai 2008
Bei einem Erdbeben der Stärke 8,0 kommen in der Provinz Sichuan und anderen Regionen mehr als 80.000 Menschen ums Leben. Millionen Menschen verlieren ihr Zuhause.
Menschen, die durch das Erdbeben in ihrem Dorf isoliert wurden, wandern zu Fuß über den Pass
Pakistan/Indien, Oktober 2005
Mindestens 87.000 Todesopfer zählt das muslimische Land nach einem Beben der Stärke 7,6, im indischen Teil Kaschmirs sind es mehr als 1.000. 3,5 Millionen Menschen werden obdachlos.
Der Tsunami 2004 riss alles mit sich. Ganze Landstreifen wurden ausradiert
Indonesien und Küsten des Indischen Ozeans, Dezember 2004
Ein Seebeben der Stärke 9,1 vor der Insel Sumatra löst gewaltige Tsunamis aus. Geschätzt 230.000 Menschen sterben - darunter mehr als 500 Deutsche in Thailand.
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