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Air-France-Flieger musste wegen Passagier aus Kongo zwischenlanden

Passagier aus Kongo ohne Krankheitssymptome wegen Einreiseverweigerung der USA in Montréal ausgestiegen.
Air France Airbus A318 airplane at Split Airport in Croatia

Ein von der US-Regierung verhängtes Einreiseverbot wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hat ein Flugzeug der Fluglinie Air France auf dem Weg nach Detroit zu einer Zwischenlandung in Kanada gezwungen. 

Ein kongolesischer Passagier musste in Montréal aussteigen, wie die Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der Flieger war am Mittwochnachmittag in Paris gestartet und konnte nach der Zwischenlandung in Montréal weiter in die USA fliegen.

USA verweigerten Mann aus Kongo die Einreise

Es habe "keinen medizinischen Notfall an Bord" gegeben, hob Air France hervor. Der Passagier aus der Demokratischen Republik Kongo sei ohne Krankheitssymptome wegen einer Einreiseverweigerung der USA in Montréal ausgestiegen. 

Die USA erlauben die Einreise von Staatsangehörigen der Demokratischen Republik Kongo derzeit nur über einen einzigen Flughafen im Land, den Flughafen Washington-Dulles.

Der Ausbruch der oft tödlich verlaufenden Fieberkrankheit war am vergangenen Freitag im Osten der Demokratischen Republik Kongo gemeldet worden. 

Das Virus, das durch Körperflüssigkeiten von Infizierten übertragen wird, hatte sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon seit Monaten unentdeckt ausgebreitet.

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