„Haben fast alles verloren“: 70.000 Paar Schuhe verbrannt
Am Abend des 23. Juni kam es in Regensburg zu einem tödlichen Badeunfall: Ein 26-jähriger Nichtschwimmer ertrank in der Donau und konnte nur noch tot geborgen werden. (Symbolbild)
Zusammenfassung
- Bei einem Großbrand auf dem früheren Bata-Gelände in Zlin verbrannten rund 70.000 Paar Schuhe, verletzt wurde niemand.
- Das Feuer brach am Donnerstagfrüh in der neunten Etage des elfstöckigen Gebäudes aus, galt zunächst als außer Kontrolle und ließ einen Einsturz befürchten.
- Der Hersteller Vasky bezifferte den Schaden auf rund 6,1 Millionen Euro und kündigte an, die Produktion in Tschechien und der Slowakei fortzusetzen.
Bei einem Feuer auf dem Gelände des früheren Schuhimperiums Bata in Tschechien sind am Donnerstag rund 70.000 Paar Schuhe in Flammen aufgegangen.
Bei dem Brand in der Stadt Zlin im Südosten des Landes gab es keine Verletzten, teilte die Feuerwehr mit. Allerdings sei das Feuer weiterhin außer Kontrolle, und das Gebäude werde womöglich einstürzen, erklärte die Feuerwehr weiter. Die Flammen waren Donnerstagfrüh in der neunten Etage des elfstöckigen Gebäudes ausgebrochen.
„Haben fast alles verloren“
Das teilte das Unternehmen Vasky mit, das die Schuhe herstellt. Es bezifferte den Schaden auf umgerechnet rund 6,1 Millionen Euro. „Wir haben fast alles verloren und stehen vor der härtesten Bewährungsprobe in der Geschichte von Vasky. Es tut weh“, schrieb Vasky-Gründer Vaclav Stanek im Onlinedienst Facebook.
Stanek erklärte, trotz des Brands werde Vasky weiter Schuhe herstellen. Das Unternehmen produziert in Tschechien sowie in der Slowakei. „Wir haben nach wie vor die Mitarbeiter, das handwerkliche Können und die Entschlossenheit, neu anzufangen“, fügte Stanek hinzu.
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