Illegales Straßenrennen auf A14 endet mit Crash: Polizei sucht BMW-Lenker

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Zwei Fahrzeuge dürften sich ein Beschleunigungsduell geliefert haben, das in einem Crash endete. Die Polizei sucht flüchtigen zweiten Lenker und Zeugen.

Ein Straßenrennen dürfte am späten Samstagabend auf der Rheintalautobahn (A14) bei Koblach (Bezirk Feldkirch) zu einem schweren Unfall geführt haben: Ein mit fünf Personen besetzter Pkw kollidierte mit den Leitschienen, offenbar nach einem Beschleunigungsduell mit einem unbekannten Lenker, so die Polizei.

Die fünf Insassen wurden leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Polizei sucht nun den flüchtigen Fahrer sowie Zeugen des Unfalls. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte sich kurz vor 23 Uhr in Fahrtrichtung Tirol zwischen einem weißen Tesla und einem schwarzen BMW X1 ein illegales Straßenrennen entwickelt, so die Polizei am Sonntag. 

Tesla prallte gegen Mittelleitschiene

Der Fahrer des Tesla verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte gegen die Mittelleitschiene und wurde über die gesamte Fahrbahn gegen die Außenleitschiene geschleudert, bevor er am Pannenstreifen zum Stillstand kam. Die A14 war infolge des Unfalls bis 1.15 Uhr in Richtung Tirol gesperrt.

Die Ermittlungen zu dem Unfall gestalteten sich laut Polizei schwierig: Ein 32-Jähriger und ein 19-Jähriger beschuldigten einander gegenseitig, am Steuer gesessen zu haben. Der 32-Jährige stand zudem unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Um die Fahrerfrage zu klären, stellte die Staatsanwaltschaft den Unfallwagen sicher. 

Polizei sucht nach BMW-Fahrer

Die Polizei sucht zudem den Lenker des zweiten Wagens, der von der Unfallstelle flüchtete, ohne Hilfe zu leisten. Ebenso werden Zeugen des Unfalls gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Dornbirn zu melden. 

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